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Waldbrettspiel

#45266    Kein Model Release;
Waldbrettspiel
Auch Schmetterlinge kämpfen – und dabei geht es gar nicht fair zu. Beim Waldbrettspiel, einem Falter mit weißen Sprenkeln auf braunem Flügelgrund, zu Hause in lichten Eichen- und Buchenwäldern, kommt es zu erbitterten Zweikämpfen. Es geht um Sonnenflecken im Dunkel des Waldes und um Paarungschancen. Männliche Falter besetzen Lichtflecken und wandern im Lauf des Tages mit ihrem winzigen Territorium.Im Scheinwerferlicht locken sie mit einem Balzflug Weibchen an. Wer den größten Sonnenfleck besitzt, hat die besten Chancen – Männchen ohne eigenen Platz an der Sonne stehen im Schatten und gehen leer aus. Treffen die Habenichtse bei ihren Wanderungen auf ein bereits bewohntes Revier, verteidigt es der Besitzer mit einem Angriffsflug. Die Kontrahenten messen ihre Kräfte in einem schnellen und immer enger werdenden Spiralflug. Bis einer aufgibt und das Revier verlässt. Fast immer ist es der Eindringling. Bei der Bildanalyse der Kämpfe stellte sich heraus, dass Habenichtse und Revierinhaber schon optisch zu unterscheiden sind. Bei der Vermessung der Flügel stießen die Forscher auf eine ungewöhnliche Asymmetrie: Der linke Vorderflügel der Revierinhaber ist größer, als der Rechte. Bei den nomadisierenden Männchen sind beide Flügelseiten gleich groß. Die Asymmetrie der Flügel, so die Forscher, „ ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil in den Rivalenkämpfen, da er engere Kurvenflüge zulässt“. Weil die Revierinhaber nur geringe Entfernungen zurücklegen, fällt das damit für den Gradausflug verbundene Handicap nicht ins Gewicht. Für die wandernden Habenichtse, die größere Strecken zurücklegen, ist die Symmetrie der Flügel dagegen wichtig. s123gewusst
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