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s0459 Arzt schmust mit

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s0459 Arzt schmust mit
Fast wie Dr. Doolittle Ein Arzt spricht die Sprache der Seehunde s0459 Farne Island, UK – Schöne Sandstrände sind zwar da – doch für Badegäste ist die Nordsee an der ostenglische Küste mit Wassertemperaturen, die selten über 15 Grad steigen, nicht gerade einladend. Doch die nährstoffreichen Gewässer die ideal sind für Hering, Dorsch und Schellfisch. Und für Fischliebhaber. Rund 1000 Seehunde leben hier, bringen an den Stränden von Northumberland ihre Jungen zur Welt. Die sympathischen Robben haben viele Fans. Bootstrips zu den Seehundbänken – und Revieren gehören zu den Attraktionen für Touristen. Die Robben haben sich an Menschen gewöhnt. Es stört sie nicht, wenn sie ihnen nahe kommen. Doch keiner kommt den Robben so nah, wie Dr. Ben Burville. Begrüßung unter Freunden - Seit 18 Jahren wirft sich der praktische Arzt am Wochenende in seinen Tauchanzug und besucht die Seehunde in ihren Fischgründen. Viele kennen ihn schon lange, begrüßen ihn auf Seehundart mit Schnauzenstupsen, manche reichen ihm die Flosse für einen Händedruck, manche umarmen Ben und lassen sich von ihm umarmen, an Bauch und Rücken tätscheln. Ben ist lange genug unter ihnen gewesen, um ihre Sprache und die Körpersprache zu verstehen: „ Ich versuche mich wie sie zu bewegen, ich lege mal eine Rolle rückwärts hin, was zu ihren übermütigen Spielvarianten zählt und ich gebe Laute von mir, die den ihren ähneln. So haben sie mich akzeptiert.“ Und sie freuen sich, ihren Tauchkumpel zu sehen, mit ihm zu spielen und zu schmusen. Mit seinen Unterwasserfilmen hat Ben schon mancherlei Verhaltensweisen der Robben dokumentiert, die der Wissenschaft noch nicht bekannt waren. Seine Filme dienen als Unterrichtsmaterial für Meeresbiologen und Umweltschützer. Er will damit Interesse und Sympathien für eine kaum erforschte Unterwasserwelt wecken. Für einen Lebensraum, der durch Plastikmüll und Überfischung bedroht ist. Bitte nicht nachmachen – Das jüngste Youtube Video des Arztes erreichte schon mehr als 7 Millionen Zuschauer. Ben: “Ich will damit Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Meeren wecken.“ Was er nicht möchte ist, dass nun massenhaft Taucher seinen Robben auf die Pelle rücken. Ben warnt: „Mich kennen die Tiere persönlich seit vielen Jahren. Ich kann mit ihnen kommunizieren und weiß, worauf ich zu achten habe.“ Für einen Fremden könnte der Kontakt gefährlich werden. Immerhin sind Seehunde Raubtiere mit einem kräftigen Gebiss, die ebenso viel wiegen wie ein erwachsener Mann. CMS


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